Vor Le Palais ankerte die Seacloud, meines Wissens ein ziemlich luxuriöses Segelschiff.
Um in die Baie de Quiberon zu gelangen, gibt es drei sogenannte Passagen, da diese große Bucht von den Inseln Houat und Hoedic "abgetrennt" wird, dazwischen viele Untiefen sind. Eine Passage ist die Passage de la Teignouse. Durch alle alle drei Passagen strömt das Wasser je nach Gezeit mit einigen Knoten. Es empfiehlt sich die Passage bei ruhigen Bedingungen zu fahren. Im letzten Jahr fuhr ich mit meinem Sohn Christian und seinem Freund durch mit Wind 4 gegen Strom und es baute sich eine beeindruckende steile Welle auf. Also Vorsicht! Wir hatten es sehr ruhig, zwar Gegenstrom von 2 Kn, aber kein Wind dagegen. Gegen 12:00 Uhr waren wir in der großen Marin Port Haliguen auf Quiberon. Dort wird zur Zeit gebaut, riesige Krane und Vibratoren rammen Pfähle ins Wasser, der ganze innere Hafenbereich wird umgebaut. Zum Glück war Freitag und die Baugeräusche verstummten bald. Wie vorhergesagt kam ab 12:00 Uhr die Sonne. Und wenn die Sonne scheint, dann wird es unerträglich hei, stechend! Also den neuen Sonnenschirm ausprobiert, den wir in La Turballe günstig gekauft haben. mal sehen wie lange erhält.
Port Haliguen ist eine große moderne Marina. Aber das Hinterland ist interessant und mit dem Fahrrad oder zu Fuß gibt es einiges zu entdecken. Zwei Ereignisse sind noch erwähnenswert: 1. Die verlorende Weste mit allen EC-und Kreditkarten plus Bordkasse und noch dies und das, aber Fehlalarm, die Weste war im Rucksack und nicht in der runtergerutschten Tasche des Fahrradgepäckträgers, aber viel Schweiß und Sorgen und Herzschlag, den alle Papiere wären weggewesen. Aber alles gut, gottseidank, warum eigentlich gottseidank und nicht lebenseidank oder so?
Der Wasserschlauch machte sich unbändig-selbstständig! |
3. Der deutsche Fimpreis " 3 Tage auf Quiberon", läuft hier im Kino:
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